Telefon (089) 18 97 99 70 für Beratung & Buchung

Kreuzfahrt Begriffe   

Achtern Hinterer Teil des Schiffs
Auslaufen Als Auslaufen eines Schiffes wird das Verlassen eines Hafens bezeichnet.
Ausschiffen Als Ausschiffen wird das Von-Bord-Gehen der Passagiere am Ende einer Reise bezeichnet.
Backbord Mit Backbord wird die linke Schiffsseite in Fahrtrichtung bezeichnet. Schiffe wurden früher mit einem Steuerriemen gelenkt, der sich an der rechten Seite - der Steuerbordseite - befand. Der Steuermann, wandte seinen Rücken (back) beim Steuern der linken Seite des Schiffes - dem Backbord zu.
Bereederung Als Bereedern wird der Vorgang bezeichnet, bei dem eine Gesellschaft ein Schiff betreibt und unterhält. Der Reeder muß aber nicht in jedem Fall Eigentümer des Schiffes sein.
Bilge Unterster Raum im Rumpf des Schiffs.
Blaues Band Das Blaue Band erhielt jeweils das Schiff, das den Atlantik zwischen Falmouth und New York (2.950 Seemeilen) am schnellsten überquerte. Im letzten Jahr der Vergabe des Blauen Bandes (1952) war es die United States, die exakt 3 Tage, 10 Stunden und 40 Minuten benötigte.
Bootsstationen Warteplätze bei Rettungsbooten für Notfälle.
BRT BRT ist die Abkürzung für die Bruttoregistertonne. Sie ist ein Raummaß. Eine BRT entspricht 2,8316 m3. Mit der BRT wird die Größe des Schiffes ausschließlich der Schiffswände gekennzeichnet.
Brücke Kommandozentrale
Brückenoffiziere Besatzung, für die Navigation und Steuerung.
BRZ BRZ ist die Abkürzung für die Bruttoraumzahl bzw. Bruttoraumzone. Sie ist ebenfalls ein Raummaß für Schiffe. Die BRZ wurde 1982 eingeführt und soll die Bruttoregistertonne ersetzen. Im Gegensatz zur BRT umfaßt sie die Größe eines Schiffes in m3 ab Außenhaut einschließlich der Schiffswände.
Bug und Heck Der Bug bezeichnet den vorderen Teil eines Schiffes, während das Heck den hinteren Teil des Schiffes bezeichnet.
Bugstrahlruder Einrichtung für die Manövrierung, z.B. in Häfen
Bullauge Rundes Kabinenfenster
Bunker Treibstofflager
Charter Als Chartern wird das Mieten eines Schiffes bezeichnet.
Chefingenieur Ranghöchster Techniker
Davits Als Davits werden die kleinen "Kräne" bezeichnet, welche die Rettungsboote bei Bedarf ausschwenken.
Deck Als Deck werden die Etagen oder Stockwerke eines Schiffes bezeichnet.
Dock Anlegestelle, Pier, Kai
Ebbe Gezeiten mit tiefem Wasserstand
Einschiffen An Bord des Schiffes gehen
Faden Längenmass in der Nautik (1,82 m)
Farben Nationalflagge des Schiffs
Flaggenstock Fahnenmast im Heck
Flaggschiff Das Flaggschiff einer Reederei ist das wichtigste, zumeist auch größte und neueste Schiff.
Flut Gezeiten mit hohem Wasserstand
Freihafen Hafen ohne Zollvorschriften
Fun-Cruiser Übersetzt bedeutet Fun-Cruiser soviel wie Spaß-Schiff. Derartige Schiffe richten sich an ein verhältnismäßig junges Publikum (ca. 30 Jahre). Fun-Cruiser sind besonders große Schiffe, die sich durch ein außergewöhnliches Angebot an Sport- und Entertainmentmöglichkeiten auszeichnen. Nicht das Ausflugsprogramm, sondern das Schiff selbst steht im Vordergrund.
Galley Schiffsküche
Gangspill Vorrichtung zum Heben des Ankers
Gangway Treppe, Steg als Zugang zum Schiff
Gezeiten Heben/Senken des Wasserspiegels
Gieren Vom Kurs abkommen
Hochfrequenzradio Funkanlage für Kontakt zu Schiffen, Lotsen, etc.
Inside-Passage Als Inside-Passage wird das Passieren der Königin-Charlotte-Straße bezeichnet. Diese befindet sich zwischen der Vancouver-Insel und dem kanadischen Festland im Westen von Kanada.
Jungfernfahrt Als Jungfernfahrt wird die erste Reise mit Passagieren nach der Fertigstellung eines Schiffes bezeichnet.
Kabellänge Längenmass (=100 Faden, 182,8 m)
Kabinen Kabinen auf einem Schiff sind gleichbedeutend mit Hotelzimmern an Land. Sie unterscheiden sich in Größe, Lage und Anzahl der Betten. Zudem unterteilt man in Außen- und Innenkabinen, wobei die Außenkabinen natürlich teurer sind. Bei Doppelbettkabinen befinden sich zwei Betten übereinander, während bei Zweibettkabinen die Betten nebeneinander stehen und deswegen auch teurer sind. Suiten verfügen oftmals über ein separaten Wohnraum, Wannenbad und zunehmend auch über einen eigenen Balkon. Die teuersten Kabinen (Suiten) befinden sich immer auf den oberen Decks, während die preisgünstigsten Kabinen auf den unteren Decks liegen.
Kai Dock, Pier, Ankerplatz
Kapitän Oberster Chef des Schiffs
Kiel Als Kiel wird der von vorn bis hinten durchgehende Bauteil eines Schiffes bezeichnet.
Kielwasser Wasserspur eines fahrenden Schiffs
Klarsichtschirm Rotierende Scheiben anstelle von Scheibenwischern
Knoten Knoten ist die Einheit in der die Schiffsgeschwindigkeit angegeben wird. Ein Knoten entspricht einer Seemeile.
Koje Schlafsstelle im Schiff
Kombüse Schiffsküche
Kommandobrücke Als Brücke wird der querschiffs aufgebaute Decksaufbau  bezeichnet. Von der Brücke, die sich bei Passagierschiffen immer vorne befindet, wird das Schiff aus gesteuert. Die Brücke besteht aus dem überdachten Teil (Ruderhaus) und zwei nicht überdachten, am Rande der Brücke liegenden Teilen. Neuere Brücken sind zumeist vollständig überdacht.
Krähennest Als "Krähennest" wird der Ausguck hoch über der Brücke  bezeichnet.
Kreuzfahrtdirektor Chef für Unterhaltung, Sport, Freizeit, Landgänge
Kurs Fahrtrichtung in Grad
Kursschreiber Gerät für die Aufzeichnung aller Kursänderungen
Lee Dem Wind abgewandte Seite
Löschen Entladen
Lotse Führer durch schwierige Gewässer
Luv Dem Wind zugewandte Seite
Manifest Verzeichnis über Passagiere, Mannschaft, Ladung
Maschinentelegrraph Befehlsübermittlung von Brücke an Maschinenraum
Mega-Cruiser Als Mega-Cruiser werden im allgemeinen Kreuzfahrtschiffe ab einer Größe von 70.000 BRT bezeichnet. In der Luxusklasse der Kreuzfahrtschiffe zählen aber auch schon Einheiten ab 45.000 BRT, wie zum Beispiel Crystal Harmony und Symphony zu den Mega-Cruisern.
Messe Salon, Essraum auf grösseren Schiffen
MFS MFS ist die Abkürzung für Motorflußschiff. So werden alle Flußkreuzfahrtschiffe bezeichnet.
Mittschiffs Zentrale Zone zwischen Bug und Heck
MS MS steht für Motorschiff
MTS MTS steht für Motorturbinenschiff. Der Motor dieser Schiffe ist eine Kombination aus Motor und Turbine.
Niedergang Treppe im Innern des Schiffs
Nordwest-Passage Als Nordwest-Passage wird der kurze aber gefährliche  Seeweg von Europa nach China bezeichnet. Die Nordwest-Passage verläuft nördlich von Kanada von dem Baffin-Bay bis zur Beaufort-See. Erst 1906 gelang es dem Norweger Roald Amundsen mit seiner Gjöa die Nordwest-Passage erstmals zu befahren, nachdem schon 140 Schiffe daran gescheitert waren. Von Kreuzfahrtschiffen wurde die Passage bislang erst fünfmal befahren. 1984 von der Lindblad Explorer, 1985 von der World Discoverer, 1988 von der Society Explorer (ehemals Lindblad Explorer), 1992von der Bremen und 1994 von der Hanseatic.
NRT Die NRT, die für das Wort Nettoregistertonne steht, umfaßt den für die Beladung nutzbaren Raum. Bei Passagierschiffen umschreibt die Nettoregistertonne den Raum, der den Passagieren zur Verfügung steht.
Pass. Space Ratio Der Pass. Space Ratio gibt den Platz an, der jedem Passagier durchschnittlich zur Verfügung steht. Dazu dividiert man die Bruttoregistertonnen des Schiffs durch die Anzahl der Passagiere. Ein Beispiel: Ein 10.000 BRT Schiff, das 200 Passagiere aufnehmen kann, hat einen Pass. Space Ratio von 50. Ein hervorragender Wert.
Peilruderanzeige Anzeige für die Ruderstellung in Grad
Peilung Richtung eines Ziels/Objekts in Grad
Plimsoll-Markierung Marke an der Bordwand für Maximalladung
Purser Chef für Finanzen, Infrastruktur, Crew, Behörden
Querab Seitlich des Schiffs
Radiopeilgerät Gerät für die Bestimmung der eigenen Position
RMS RMS steht für Royal Mail Ship. Übersetzt bedeutet dies also Königliches Post-Schiff. Die RMS Queen Elizabeth II darf diesen Titel tragen.
Rückströmung Wasserbewegung durch Schraube beim Rückwärtsfahren
Ruder Steuerung des Schiffs
Rumpf Schiffskörper ohne Aufbauten
Schlingern Seitliches Schaukeln
Schotten Jedes Schiff ist in mehr oder weniger wasserdichte Abteilungen (sog. Schotten) aufgeteilt. Im Fall eines Wassereinbruchs sollen die Schotten die Wassermassen eindämmen, und so das Schiff vor dem Untergang bewahren.
Schraube Propeller für Antrieb
Schwesterschiff Schwesternschiffe sind baugleiche Schiffe. Sie haben für die Reederei den Vorteil, daß sie günstiger sind, denn die Entwicklungskosten fallen nur einmal an.
Schwimmdock Ein Schwimmdock ist ein hohlwandiger Schwimmkörper. Der Boden und die Seitentanks werden geflutet, so daß das Dock absinkt. Das Schiff schwimmt ein. Dann werden die Tanks leergepumpt. Somit hebt sich das Dock unter das Schiff.
Seegang Als Seegang wird die durch den Wind verursachte Bewegung des Wassers bezeichnet. Nach Petersen wird der Seegang in die Stufen von 0 bis 10 unterteilt.
Seekarten Karten für die Navigation
Seemeile Eine Seemeile ist ein nautisches Längenmaß. Eine Seemeile entspricht 1.852 m
Sextant Gerät für die Standortbestimmung
SOS und CQD SOS ist das heute international gebräuchliche Notrufzeichen. Es ist die Abkürzung von "Save our Souls" (Rettet unsere Seelen!). Auch der Hilferuf "Mayday" ist noch gebräuchlich. "Mayday" kommt nicht aus dem Englischen, sondern aus dem Französischen von "m'aidez" (Helft mir!), wurde dann aber anglomerisiert. CQD ist das veraltete Notrufzeichen, welches bis ca. 1912 im Gebrauch war. Es ist die Abkürzung für "Come quick danger" (Komm schnell, Gefahr!).
Stabilisator Einrichtung, die das Schwanken vermindert
Staff-Kapitän Stellvertreter des Kapitäns
Stampfen Schaukeln in Längsrichtung
Stapellauf Als Stapellauf wird das Wassern eines Schiffes nach der Taufe bezeichnet.
Steuerbord Die rechte Seite des Schiffes in Fahrtrichtung. (siehe auch: Backbord)
Takelage Segel des Schiffs
Tender Als Tender werden die zwei überdachten und zu vorderst mitgeführten Rettungsboote bezeichnet. Sie werden zumeist eingesetzt, wenn das Schiff auf Reede liegt - also nicht am Kai vertäut ist - um die Passagiere an Land zu bringen. (Tender-Service)
Tiefenmesser Einrichtung für die Ermittlung der Wassertiefe
Tiefgang Maß von der Wasseroberfläche zum tiefsten Punkt
Tischsitzung Auf Kreuzfahrtschiffen wird oftmals in zwei Tischsitzungen gegessen, daß heißt, daß jeder Platz eines Tisches für zwei Personen reserviert ist. Die erste Sitzung beginnt meist um 18.00 Uhr und endet um 20.30 Uhr, während die zweite Sitzung von 20.30 Uhr bis 23.00 Uhr geht.
Topp Mastspitze
Trockendock Ein Trockendock ist ein fest eingebautes - durch Docktore verschließbares - Becken. Bei geöffneten Toren schwimmt das einzudockende Schiff ein. Die Docktore werden geschlossen und das Dock leergepumpt. Nun liegt das Schiff trocken und kann am Unterboden repariert werden.
TS TS steht für Turbinenschiff. Insbesondere ältere Schiffe sind Turbinenschiffe. Sie sind schneller als Motorschiffe, verbrauchen aber auch wesentlich mehr Treibstoff. In unserer heutigen Zeit werden sie unrentabel. Deswegen werden keine weiteren Turbinenschiffe gebaut.
Untiefe Flache Wasserstelle
Voraus Vor dem Schiff
Vorsteven Vorderster Teil des Schiffs
Wache Dienstzeit, meist 4 h Dienst, 8 h frei
Wasserlinie Höhe der Wasserfläche am Schiffsrumpf
Zodiaks Zodiaks sind kleine und wendige Gummi-Schlauchboote mit Motorantrieb, die hauptsächlich von Expeditions-Kreuzfahrtschiffen mitgeführt werden. Auch sie werden als Tender-Service eingesetzt. Hauptsächlich dienen sie aber aufgrund ihres sehr geringen Tiefgangs zu Expeditions-Ausflügen (z.B. in die Antarktis etc.)